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Neue Lasertherapie ermöglicht Krampfader-Entfernung ohne Schnitt

Die endovenöse Lasertherapie setzt Dr. Sabine Seidl-Franzen neuerdings in der Behandlung von Krampfadern ein. Die Behandlungsmethode hat gleich mehrere Vorteile.

Sie sind oft mehr als ein kosmetisches Problem: Krampfadern können schwere Komplikationen nach sich ziehen. Bis zu 40 Prozent aller Frauen und etwa 20 Prozent aller Männer leiden unter Symptomen wie schweren Beinen und hervortretenden Venen. Die Therapiemöglichkeiten können sehr unterschiedlich sein. Spezialistin auf dem Gebiet ist Dr. Sabine Seidl-Franzen. Die erfahrene Gefäßchirurgin behandelt Krampfadern in der niedergelassenen Praxis des Medizinischen Versorgungszentrums Unna (MVZ), operative Eingriffe führt sie im benachbarten Christlichen Klinikum Unna (CKU) durch.

Neben der konservativen, offenen Operation besteht seit geraumer Zeit auch die Möglichkeit, Krampfadern  minimalinvasiv zu entfernen. Eine moderne und schonende Methode ist die endovenöse Lasertherapie. „Bei dieser Lasertherapie wird ein dünner Katheter durch die Haut in die kranke Vene eingeführt“, erläutert Dr. Sabine Seidl-Franzen. „Die Katheterspitze wird erhitzt und dabei langsam und abschnittsweise zurückgezogen. Dadurch wird die Vene verschlossen.“ Der Vorteil für die Patientin: Eine Vollnarkose ist oftmals nicht nötig, die Rückkehr in den Alltag erfolgt meistens schneller als nach einer offenen Operation. Aktuell übernehmen noch nicht alle Krankenkassen die Kosten für diese moderne Lasertherapie.

Welcher Eingriff aus medizinischer Sicht das richtige Mittel der Wahl ist, entscheidet Gefäßchirurgin Dr. Sabine Seidl-Franzen individuell im Gespräch mit der Patientin bzw. dem Patienten. „Wichtig ist, das Thema Krampfadern auf keinen Fall sich selbst zu überlassen, sondern rechtzeitig zu reagieren“, rät die Gefäßchirurgin.   

Kontakt Praxis für Gefäßmedizin im MVZ Unna, Holbeinstraße 10a, 59423 Unna: T 0 23 03 / 100 – 39 10; E mvz.gefaessmedizin.unna@hospitalverbund.de

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