Das Beste für Sie und Ihr Kind

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Schwangerschaft!

Wir freuen uns sehr darauf, Sie in dieser besonderen Zeit begleiten zu dürfen. Es liegt uns sehr am Herzen, Sie und Ihr Baby sicher und vertrauensvoll zu betreuen.
Ihre Aufmerksamkeit gilt jetzt nicht nur dem eigenen Körper, sondern auch dem Körper Ihres Ungeborenen.

Die Schwangerschaftsvorsorge wird entsprechend der Mutterschaftsrichtlinien durchgeführt:

  • Blutdruckmessung, Gewichtskontrolle und Urinuntersuchung
  • gynäkologische Untersuchung
  • 3 Basis-Ultraschall-Untersuchungen. (8.-12. Schwangerschaftswoche, 18.-22. Schwangerschaftswoche und 28.-32. Schwangerschaftswoche)
  • kardiotokografische Untersuchungen (CTG) ab der 28. Schwangerschaftswoche

Hebammen und Kliniken

Wir empfehlen Ihnen, frühzeitig Kontakt mit einer Hebamme aufzunehmen.
Die Hebamme führt nach der Entbindung die Erstbetreuung zu Hause durch.
Sie wird Sie zu vielen Themen (Wochenfluss, Wundheilung, Stillen) beraten und Sie und Ihr Baby regelmäßig untersuchen.

Das FamilienForum Katharina kann Ihnen helfen, eine Hebamme in Ihrem Umkreis zu finden.

Auch sollten Sie sich frühzeitig in der Geburtsklinik vorstellen. Informationen zur Geburtshilfe im Christlichen Klinikum finden Sie hier.

Zur optimalen Sicherheit für Sie und Ihr Kind bieten wir vielfältige ärztliche Leistungen außerhalb des Versorgungsangebotes der gesetzlichen Krankenkassen an:

Zytomegalie / Toxoplasmose

Was ist Zytomegalie ?

Zytomegalie ist eine Infektion mit dem Zytomegalie-Virus, das zu den Herpesviren zählt. Eine Erstinfektion ist für gesunde Menschen ungefährlich – meist verläuft sie sogar vollkommen unbemerkt. Doch das Zytomegalie-Virus bleibt weiter im Körper und bricht immer dann aus, wenn das Immunsystem durch Stress oder eine Krankheit geschwächt ist.
Die Symptome ähneln dann denen eines grippalen Infektes: Gliederschmerzen, Fieber, Hals- und Kopfschmerzen.

Für werdende Mütter stellt eine Erstinfektion mit Zytomegalie eine Gefahr dar, da sie zu Fehlgeburten oder schweren geistigen und körperlichen Schädigungen des ungeborenen Kindes führen kann.


Was ist Toxoplasmose?

Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit, die durch den Parasiten Toxoplasma übertragen wird. Dieser kann sich in bestimmten Lebensmitteln, aber auch in der Erde befinden. Und: Katzen tragen den Parasiten ebenfalls häufig in sich. Eine Toxoplasmose verläuft in den meisten Fällen symptomfrei – Betroffene bemerken eine Infektion also in der Regel nicht einmal. Nur in seltenen Fällen kommt es zu grippeähnlichen Symptomen wie etwa Fieber, Kopfschmerzen oder einer Schwellung der Lymphknoten. Gefährlich ist die Erkrankung nur für ältere, immungeschwächte Menschen oder auch für Schwangere, da die Übertragung des Erregers auf das Ungeborene möglich ist. Das kann schwere Folgen haben: Die Infektion des Ungeborenen führt in manchen Fällen zu einer Fehlgeburt oder Schäden des Kindes, die auch Spätfolgen wie etwa Veränderungen im Gehirn nach sich ziehen können. Nach einer Erkrankung bildet der Organismus Antikörper gegen den Erreger und ist damit ein Leben lang immun. Werdende Mütter, die bereits vor ihrer Schwangerschaft infiziert waren, sind also geschützt.

B-Strepptokokken-Test

Was sind B-Streptokokken?

B-Streptokokken sind eigentlich harmlose Bakterien, die sich auf der Haut und häufig im Darmbereich befinden. Sie verursachen in der Regel keine Schmerzen oder andere Symptome und werden normalerweise vom Immunsystem bekämpft. Gefährlich sind sie nur, wenn sie bei Schwangeren kurz vor der Geburt auftreten. Denn während des Geburtsvorgangs kann sich das Kind infizieren – mit fatalen Folgen: Beim Neugeborenen können die Bakterien zu einer Blutvergiftung oder einer Lungen- oder Gehirnhautentzündung führen. Um dies zu verhindern, können Sie bei uns vor der Entbindung einen B-Streptokokken-Test durchführen lassen.

Werden B-Streptokokken nachgewiesen, erfolgt die Behandlung nicht sofort, sondern erst kurz vor der Geburt. Sobald die Wehen einsetzen oder die Fruchtblase platzt, erhalten Sie im Krankenhaus mindestens vier Stunden vor der Geburt ein Antibiotikum, in der Regel Penicillin. Dadurch wird eine B-Streptokokken-Infektion beim Neugeborenen in den meisten Fällen verhindert. Zeigt Ihr Baby jedoch trotzdem Anzeichen einer Infektion – wie etwa eine fahle Hautfarbe, auffällige Herz-Kreislaufwerte und Fieber – erhält es ebenfalls umgehend ein Antibiotikum.

Doppler-Ultraschall in der Schwangerschaft

Die Dopplersonographie misst bei der Schwangeren und dem Kind das Blutflussmuster in Arterien und Venen.

Die Dopplersonographie kann eine drohende Plazentainsuffizienz (mangelnde Funktion des Mutterkuchens) bereits in der 19. bis 22. Schwangerschaftswoche erkennen. Bei der Dopplersonographie handelt es sich um ein bildgebendes Verfahren der Medizin, das Flüssigkeitsströme (vor allem den Blutfluss) dynamisch darstellen kann. Sie dient zur Beurteilung der Blutflussgeschwindigkeit und in der Kardiologie zur Diagnostik von Herz- und Herzklappenfehlern. Besonders bei pathologischen Gefäßerscheinungen stellt die  Dopplersonographische Untersuchung die Basis des diagnostischen Vorgehens dar, da sowohl die Geschwindigkeitsverteilung im jeweiligen Gefäßabschnitt beurteilt wird als auch eine genaue Darstellung der Strömungsrichtung erfolgen kann.
Des Weiteren wird es durch die Dopplersonographie möglich, die zeitliche Veränderung der Geschwindigkeit des Blutflusses widerzugeben.
Die dopplersonographische Untersuchung spielt eine entscheidende Rolle in der Geburtshilfe und der Gynäkologie.

Anwendungsgebiete:

  • Schwangerschaft
  • kindliche Mangelentwicklung oder Schwangerschaftsgestose in einer vorangegangenen Schwangerschaft
  • Erkrankungen der Mutter wie beispielsweise Hypertonie (Bluthochdruck), Diabetes mellitus, Nierenerkrankungen und Autoimmunerkrankungen
  • Störungen der Fruchtwassermenge – Oligohydramnie (Fruchtwassermenge < 500 ml) oder Polyhydramnie (Fruchtwassermenge > 2 l)
  • Verdacht auf Plazentainsuffizienz (mangelnde Funktion des Mutterkuchens) bzw. Beurteilung der Plazenta (Struktur, Größe etc.)
  • fetale Wachstumsretardierung (kindliche Wachstumsverzögerung; fetale Wachstumsrestriktion)
  • auffällige kindliche Herztonmustern (CTG)
  • bereits aufgetretene Gestose

Bei der Dopplersonographie zur Feststellung einer Mutterkuchenschwäche oder ungenügende Funktion des Mutterkuchens, sind Gebärmutter und Mutterkuchen betreffende Nabelschnurgefäße, die kindliche Hauptschlagader, die mittlere Gehirnschlagader und die kindliche Kurzschlussverbindung von klinischer Relevanz.

Bei Vorliegen einer gestörten uteroplazentaren Perfusion zum Zeitpunkt der 19. bis zur 22. SSW kann eine fetale Wachstumsrestriktion mit einer Sensitivität (Prozentsatz erkrankter Patienten, bei denen die Krankheit durch die Anwendung des Verfahrens erkannt wird, d. h. ein positiver Befund auftritt) von 15-70 % und mit einer Spezifität (Wahrscheinlichkeit, dass tatsächlich Gesunde, die nicht an der betreffenden Erkrankung leiden, im Test auch als gesund erkannt werden) von bis zu 95 % erkannt werden.
Auffällige Blutflussmuster können Hinweise auf eine fetale Minder- beziehungsweise Mangelversorgung geben, sodass rechtzeitig eine vorzeitige Entbindung durchgeführt werden kann.

Ultraschall in der Schwangerschaft

Der abdominelle Ultraschall (Sonographie) in der Schwangerschaft bezeichnet die Ultraschalluntersuchung des ungeborenen Kindes, die über die Bauchdecke durchgeführt wird.

Anwendungsgebiete:

  • Feststellung einer Schwangerschaft und Bestimmung des Schwangerschaftsalters
  • Mehrlingsschwangerschaften
  • Ausschluss von Störungen der Bildung des Nervensystems (Wasserkopf), des Herzens (Herzfehler) oder der inneren Organe (Nabelschnurbruch)
  • Menge des Fruchtwassers
  • genaue Lage des Fetus wie beispielsweise Hinterhaupts- , Stirn- oder Querlage
  • Lage und Struktur der Placenta sowie Funktion

Das Verfahren:
Der Ultraschall in der Schwangerschaft zählt zu den nicht invasiven, das heißt nicht in den Körper eindringenden bildgebenden Verfahren. Die Untersuchung dauert meist nur wenige Minuten und wird im Liegen durchgeführt. Es sind keine besonderen Vorbereitungen seitens der Patientin zu treffen.
Der abdominelle Ultraschall in der Schwangerschaft ist ein schnelles und sehr aufschlussreiches diagnostisches Verfahren um die Entwicklung eines ungeborenen Kindes beurteilen zu können.

Ärztliche Leitung

Lisa Wörsdörfer

Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Teresa Gottschling

Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Kontakt

T: 0 23 03 / 100 - 39 40
F: 0 23 03 / 100 - 39 49

Anschrift:
Nordring 35
59423 Unna

Öffnungszeiten:
Mo, Di + Do 08.00 - 12.30 Uhr & 13.30 - 17.30 Uhr
Mi + Fr 08.00 - 13.30 Uhr

Hinweis zur Terminvergabe:
Um möglichst kurze Wartezeiten und einen optimalen Ablauf gewährleisten zu können, ist unsere Praxis als reine Bestellpraxis organisiert. Eine Terminvereinbarung ist daher unbedingt erforderlich.
Bei akuten Beschwerden haben Sie die Möglichkeit, sich täglich telefonisch zu unserer Akut-Sprechstunde anzumelden.

Außerhalb unserer Sprechzeiten kontaktieren Sie bitte den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (T: 116 117) oder in Notfällen den Rettungsdienst (T: 112)